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Regenborgen.

In deinem tiefsten Winter malt mein unbesiegbarer Sommer mit 22 Farben einen Regenbogen an deine Herzensmauer.
 
7.3.13 11:09


Mal wieder.

Ich möchte mit einem Zitat beginnen:

‚Sie könne das nun wirklich nicht machen‘, habe sie gesagt… Obwohl die Betonung ursprünglich auf „das“ lag, wollen wir uns mal mehr auf das Verb konzentrieren; ‚können‘ in verneinter Form; also ‚nicht können‘.

Es gibt 2 möglich Erklärungen, warum Homo sapiens diesen Ausdruck in der heutigen Zeit benutzen.

Example A:

Wir reden von ‚nicht können‘ im praktischen Sinne; zum Beispiel dem ‚Angeklagten‘ fehlen die Beine – er ‚kann nicht‘ laufen. Logisch. Oder: Der Angeklagte ist taub; er kann nicht telefonieren.

 

Aber da wir ja beide wissen, dass Ihr Körper voll einsatzfähig ist; Ihnen keine Finger fehlen oder gar Arme und Sie nicht taub sind, fällt Möglichkeit A für Ihren Fall wohl weg.

 

Zeit, sich Möglichkeit B anzusehen:

Example B:

Wir reden von ‚nicht können‘ im Gesellschaftlichen-, ja, sogar im ‚Floskel‘ Sinne. Ganz einfache Beispiele: Ein überdimensionales Geschenk: ‚Das kannst du doch nicht machen!‘

Der Schüler soll dem Lehrer Reißzwecke auf den Stuhl legen: „Das kann ich nicht machen.“

Der Chef soll die Angestellten treffen, ‚kann das aber nicht machen.‘

Interessant. Warum?

Wir wollen hier beim letzteren Beispiel mal genau hinsehen: Steht das etwa im Arbeitsvertrag? Negativ. Warum dann?

Ganz einfach.

 

Nehmen wir bitte einmal an, das Leben wäre ein Monopoly-Spiel! Auf diese Metapher sind folgende Rückschlüsse gebaut:

Schon bevor man das Spiel startet, werden die Regeln erläutert. [Die Gesellschaft]

 Auch, wenn man nicht alles sofort versteht, lernt man während dem Spiel dazu. [die Erziehung]

Und unter diesen beiden Aspekten bestreitet man das Spiel, so gut man kann.

Wenn man eine Ereigniskarte zieht, auf der steht: „Gehen Sie sofort ins Gefängnis, gehen Sie nicht über LOS und ziehen Sie keine 4.000DM ein!“ dann macht ‚man‘ das natürlich. Man ‚kann das ja nicht einfach‘ ignorieren. Warum? Na, weil es in den Spielregeln steht!

Nun, lieber Spieler, ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, das diese ‚Spielregeln‘ EINE Möglichkeit sind, jenes Spiel zu bestreiten? Sie geben, wie auch im Leben, die Grundregeln an, nach welchen die meisten Menschen zu spielen/leben pflegen.

„Und deswegen ‚kann man gewisse Dinge einfach nicht machen‘“.

 

Mal angenommen, Sie ändern diese Regeln? Vielleicht macht das alte Spiel dann wieder Spaß oder Sie entdecken neue Möglichkeiten. Alles, was Sie dann noch brauchen, sind Spielpartner, die willig sind, es genauso zu spielen.

Aber Gott sei Dank ist das in der heutigen Gesellschaft ja nicht mehr ganz so schwer. Da werden die Regeln für Monopoly ja ständig geändert…

 

Fest steht: Wenn also jemand im übertragenen Sinne ‚nicht kann‘, kann er meistens sehr wohl und was immer ihn zurückhält, hat mit Erziehung und dem sozialen Umfeld zu tun; mit Werten, die man gelernt hat; Normen, die man schon im jungen Alter auferlegt bekommen hat, ohne vorher selber darüber nachdenken zu können.

 

Das Leben ist wie Monopoly.

Und wissen Sie was? Ich bleibe sogar auf LOS manchmal stehen und ziehe deswegen 8.000DM ein! Verrückt! Aber macht Spaß!

10.1.13 18:42


Once Upon A Time...


Home Coming Queen.

 
 
 
 
 
 
 
 
22.7.12 07:02


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